Förderverein der Kirche zu Polbitz e. V.

 

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf unseren Seiten und freuen uns auf Ihren Besuch in der Polbitzer Kirche.

 

Das nunmehr über 700 Jahre alte und kleine Strassendorf Polbitz

(aus dem Slawischen "Polje" = "Feld" - wahrscheinlich wegen der noch heute guten Bodenwerte des Lehmbodens ringsum) 

ist einer von sieben Ortsteilen der Gemeinde Elsnig im Landkreis Nordsachsen.

 

Trotz der geringen Einwohnerzahl (ca. 30) engagieren sich allein vier von ihnen gemeinsam

mit inzwischen neun weiteren "Nicht-Polbitzern" aus nah und fern in unserem Förderverein,

anfangs vorwiegend denkmalpflegerisch

und seit 2006 hauptsächlich kulturell in der Dommitzscher Region.

 

Im Jahre 1999 gegründet und in das Vereinregister am Amtsgericht Leipzig eingetragen,

hatte sich der Verein maßgeblich die komplette Sanierung unserer Dorfkirche zur Aufgabe gemacht.

 

Seit der Fertigstellung und öffentlichen Einweihung durch den damaligen Superintendenten Dr. Christian Stawenow sowie den damaligen Regierungspräsidenten Walter Christian Steinbach im Mai 2006 finden in unserer Kirche alljährlich vielfältige kulturelle und kirchliche Veranstaltungen wie Ausstellungen, Buchlesungen und Konzerte, Sommerkirche oder besondere Gottesdienste statt.

 

Aber auch private kirchliche oder weltliche Festlichkeiten, wie Geburtstage, Hochzeiten, Hochzeitsjubiläen, Taufgottesdienste und Trauerfeiern wurden und werden in diesem wunderschönen Ambiente,

einem nach Schinkel´schen Gestaltungskriterien im Stile des Neoklassizismus konzipierten Kirchenbau,

begangen oder können gefeiert werden.

 

Wenn auch Sie also Interesse haben, unsere Kirche für eine eigene Ausstellung, eine private Feier oder Veranstaltung zu nutzen,

so sprechen Sie uns bitte gern an! 

 

Auf Grund der vielfach hoch gelobten besonders guten Akustik im Inneren sowie der äußerst geringen Geräuschkulisse in der äußeren Umgebung wurde unsere Kirche schon für professionelle Tonaufnahmen genutzt. So spielte z. B. das Berliner Barockmusikensemble "Trouva Viva" im August 2015 hier eine CD ein.

Aktuelles

Liebe Freunde unseres Fördervereins, Besucher und Gäste der Polbitzer Kirche, liebe Kunst- und Kulturinteressierte!

Gemeinsam mit allen freiheits- und friedliebenden Menschen sind wir durch die jüngsten Entwicklungen

im Zusammenhang mit der völkerrechtswidrigen Invasion der Ukraine durch russische Truppen in großer Sorge.

Wir verurteilen diesen Angriffskrieg Wladimir Putins auf das Schärfste

und erklären uns solidarisch mit dem Leid der Bevölkerung der Ukraine.

"17. Polbitzer Kultursommer 2022"

 

1. Ausstellung Anfang Mai bis Mitte Juni: "SpielArten" mit Philipp Caspari (Berlin), Malerei

Vernissage mit Performance: Sonntag, 01.05.2022, 16 Uhr

 

Sonntag, 29.05.2022, 16 Uhr, Konzert "Gitarre espanola"

- die spannende Geschichte eines Instruments,

Thomas Höhne spielt auf verschiedenen Gitarren und Lauten aus verschiedenen Jahrhunderten

 

Samstag, 11.06.2022, 16 Uhr, Konzert für Orgel und Celli

Ina Bär und das Cello-Quintett "Con Passione" spielen Frühlingshaftes

von Klassik, Renaissance u. Barock bis zu den Beatles u. ABBA,

begleitet von Georg Frackowiak an unserer neuen Orgel

 

2. Ausstellung Mitte Juni bis Ende Juli: Julia Sachse (Torgau), Druckgraphik

Vernissage: Sonntag, 19.06.2022, 16 Uhr

 

Sonntag, 26.06.2022, 16 Uhr, Konzert "Saitenzauber"

mit Gesine Friedrich (Harfe u. Gamben) u. Thomas Höhne (Gitarre u. Lauten)

 

Sonntag, 17.07.2022, 16 Uhr, Konzert "My love is like a red, red rose"

- alte irische Liebeslieder und Instrumentalmusik

Julla von Landsberg (Sopran u. Blockflöte), Gesine Friedrich (Harfe u. Fidel)

u. Thomas Höhne (Gitarre u. Laute)

 

Samstag, 06.08.2022, 11 Uhr, Taufgottesdienst für Friedrich Körner

Eltern: Luisa Körner und Steve Augustin

 

3. Ausstellung Anfang August bis Mitte September: Kerstin Birk (Zeithain), Malerei

Vernissage: Sonntag, 07.08.2022, 16 Uhr

 

Sonntag, 14.08.2022, 16 Uhr, Konzert "Greensleeves"

Musik der Renaissance bis Barock mit der "Wittenberger Hofkapelle"

 

Sonntag, 21.08.2022, 14 - 17 Uhr Orgelmusik und Schaumalen

mit Ina Bär (öffentliche Orgelprobe) und Kerstin Birk (Pastellmalerei)

 

Mittwoch, 07.09.2022, 10 Uhr, Festgottesdienst zur Feier der "Eisernen Hochzeit"

Jubelpaar Uta und Harry Jüngling (aus dem OT Waldsiedlung)

 

Sonntag, 11.09.2022 "Tag des offenen Denkmals"

Motto: "KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz"

 

4. Mitte September bis Ende Oktober: Monika Telle (Oschatz), Fotografie

Vernissage: Sonntag, 19.09.2022, 16 Uhr

 


 

Öffnungszeiten vom 01.05. - 31.10.2022 zu den jeweiligen Veranstaltungen

oder aktuell nach telefonischer Vereinbarung.

 

Änderungen vorbehalten!

 

Der Vorstand

Die Arbeit unseres Fördervereins wird seit Jahren in dankenswerter Weise unterstützt durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig sowie durch die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Nordsachsen.


Der 17. Polbitzer Kultursommer ist eröffnet

Mit einem Jahr Corona-bedingter Verzögerung eröffnete am 1. Mai der Berliner Multi-Media-Künstler Philipp Caspari die 17. Saison des Polbitzer Kultursommers mit einer Performance. Nach einer Ausbildung zum Kirchenmaler in Bayern studierte er zunächst Konzertfach Gesang (Countertenor/Bariton) am Mozarteum in Salzburg und bildete sich langjährig in Zeitgenössischem Tanz fort. 2020 erhielt er den Preis für das beste Solo beim Festival für Tanz und Performance "SoloDuo NRW + friends" in Köln. In seinen Motiven setzt sich Carpari seit dem Tod seines Vaters intensiv mit dessen Sammelleidenschaft für Spielsachen auseinander. So trägt auch die bis Mitte Juni zu besichtigende Ausstellung den Titel: "SpielArten". Vereinsmitglied Thomas Höhne setzte sich im Anschluss noch mal an unsere neu restaurierte Müller-Orgel, um festzustellen, inwieweit sich diese über den Winter verstimmt hatte. Dies wird Orgelbaumeister Johann-Gottfried Schmidt am Mittwoch, d. 11.05.2022 beheben.

Das war das Jahr 2021

Trotz anhaltender Pandemie optimistischer Start ins Jahr 2021

Da die ursprünglich für Mai geplante Ausstellung mit Arbeiten von Philipp Caspari a. G. der z. Zt. noch andauernden Corona-Beschränkungen bis auf weiteres verschoben werden musste, ist Torsten Freche spontan für seinen Berliner Künstler-Kollegen mit einer Ersatz-Ausstellung unter dem Titel: "RHAPSODIE - in Vertretung" eingesprungen.

Die entscheidende letzte Phase der Orgelsanierung beginnt

Am 19. Mai begann dann der eigentliche Auftakt zum letzten Bauabschnitt zur Sanierung unserer Orgel mit dem Einbau des rekonstruierten Schleierwerks durch Restaurator Olaf Ehrhardt aus Dresden. Sein Bruder Peter, der dem Orgelgehäuse im letzten Jahr schon seinen ursprünglichen Anstrich gegeben hatte, wird im Zuge des folgenden Einbaus des Pfeifenwerks auch die endgültige Farbgebung der vorerst grundierten fünf Schleierbretter übernehmen, die neu angefertigt werden mussten. Das farbige rechte Element ist das letzte erhaltene Original.

Johann-Gottfried Schmidt von der Fa. Historische Tasteninstrumente aus Rostock beginnt in der Woche nach Pfingsten mit dem Einbau der ersten Orgelpfeifen.

Heute, am 20. Mai kam Johann-Gottfried Schmidt gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Rainer Harke, brachte alle Teile des Pfeifenwerks für den nach Pfingsten geplanten Einbau nach Polbitz und deponierte alles in einem geschützten Bereich auf der Nordseite der Empore.

Die dortigen Exponate der z. Zt. laufenden Ausstellung wanderten dafür kurzfristig zu den anderen Exponaten auf dem gegenüberliegenden Ausstellungsflügel auf der Südseite.

Seit dem 25. Mai sind Johann-Gottfried Schmidt sowie sein Mitarbeiter Leon Wurow in der Kirche mit dem Einbau des Pfeifenwerks beschäftigt.

Mit viel Fingerspitzengefühl wurde das Schleierwerk auf der Rückseite an die Prospektpfeifen angepasst. Dazu wurden diese (noch in Folie) schon mal probehalber in den Orgelprospekt eingehängt. Für den 27. Mai ist dann die Farbgebung des Schleierwerks in zeitlicher Feinabstimmung mit Dipl.-Restaurator Peter Ehrhardt geplant. Das endgültige/ursprüngliche Erscheinungsbild lässt sich aber bereits erahnen ...

Die beiden Orgelbauer übernachten während ihrer geplanten Aufenthalte in Polbitz übrigens direkt nebenan in der Pension von Gerald Rodler und können somit bis in den Abend noch die Kirchturmglocke hören, die Störche bei der Brutpflege beobachten oder beim Konzert der Frösche den Feierabend genießen.

Hand in Hand arbeiteten am 27. Mai Dipl.-Restaurator Peter Ehrhardt und Gisa Hofmann an der Farbfassung des Schleierwerks mit

Johann-Gottfried Schmidt und Leon Wurow, welche gerade bei der Intonation der Holzpfeifen waren, eng zusammen und verliehen dem Schleierwerk auch optisch sein urprüngliches Aussehen.

Am 31. Mai, dem vorletzten Abend der ersten Etappe der Endmontage ist der Orgelprospekt schon komplett und seit Tagen erklingen die ersten Register der Polbitzer Orgel bereits zwecks endgültiger Intonation und Stimmung.

Parallel dazu mussten die Durchbrüche, die 2019 für den Windkanal zwischen Turm u. Empore sowie durch die Decke zur Balganlage gemacht wurden - und seitdem lange unbeachtet und längst überfällig waren  - wieder verschlossen werden. FV-Vorsitzender Torsten Freche hatte sich dieser Arbeiten kurzfristig angenommen.

Seit Dienstag, d. 08.06.2021 läuft nun die zweite Etappe der Montage. Herr Schmidt ist mit seinem MA Herrn Wurow nach einer Woche Pause wieder in Polbitz und nun mit der Stimmung des Instruments weiterhin beschäftigt. Und auch der Wanddurchbruch zwischen Empore u. Turm ist nun wieder verschlossen.

Am Donnerstag, d. 10.06. waren die Durchbrüche fertig verschlossen und die Feinabstimmung der einzelnen Pfeifen ging weiter voran.

Dies ist gerade bei den Holzpfeifen besonders aufwendig, da sie jedes Mal erneut ausgebaut, zwecks Kürzung scheibchenweise abgesägt, neu angeschliffen sowie anschließend wieder eingebaut werden müssen. Allein während der Stimmung ist das i. d. Regel ca. 5 - 8 mal pro Pfeife notwendig, trotz Zuhilfenahme von Ton-Computertechnik. Auch mit der Rasterierung ging es weiter voran.

Denn im Gegensatz zu den 43 von aussen sichtbaren Pfeifen, die durch die Holzkonstruktion des Orgelprospekts gehalten werden, haben die dahinterliegenden inneren Pfeifen mit den Rasterstützen ein eigenes Haltegerüst zur Fixierung.

Seit Anfang der Woche werden nun die wenigen, größtenteils noch erhaltenen Original-Holzpfeifen der Register "Sub-Bass" und "Violon-Bass" eingefügt und gestimmt. Auch bei der davor liegenden "Mixtura" musste noch viel Feinarbeit geleistet werden, da bei diesen hohen Tönen eine Besonderheit darin besteht, dass aus einem einzelnen Windkanal-Ast gleich drei dieser klein(st)en Pfeifen mit dem benötigten Luftstrom versorgt werden. Bei der Stimmung der ca. 10 noch vorhandenen Original-Holz-Pfeifen vom "Violonbass" zeigte sich allerdings, dass diese für die jetzige Stimmung zu kurz waren, also das Instrument ursprünglich auch höher als auf die seinerzeit im 19. Jh. allgemein üblichen ca. 440 Hz gestimmt sein musste.

Die Pfeifen sind sogar zu kurz für die heute übliche Frequenz von 465 Hz, auf welche sich der FV in Übereinstimmung mit dem Sächsischen Orgel- und Glockensachverständigen, Dr. Horst Hodick zuvor verständigt hatte.

Die Pfeifen mussten also nochmals ausgebaut und in der Rostocker Werkstatt durch Anleimen einer neuen Pfeifenkrone verlängert werden.

Ina Bär, Musiklehrerin an der Kreismusikschule Nordsachsen "Heinrich Schütz" und ehrenamtlich in unserem Förderverein als Schriftführerin tätig, wollte es sich dennoch nicht nehmen lassen, die Orgel bei dieser Gelegenheit auch schonmal persönlich auszuprobieren.

Es ist vollbracht! Vom 24. bis 26.08. war Herr Schmidt mit seinem MA Leon Wurow wieder in Polbitz, um die restlichen Arbeiten -

den Einbau der nun verlängerten und angepassten Original-Holzpfeifen vom "Violonbass" zum Abschluss zu bringen.

Und wir haben nun auch einen offiziellen Einweihungs-Termin:

Am 19.09.2021 feiern wir gemeinsam mit unseren geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie den Privatpersonen, welche an unserem ambitionierten Großprojekt mitgewirkt und uns bei unserer großen Spendenaktion so außerordentlich und in dankenswerter Weise unterstützt haben, gemeinsam die öffentliche Übergabe und Einsegnung - mit einem Wiedererklingen unserer historischen Müller-Orgel nach über 40 Jahren in der Polbitzer Kirche. Im Rahmen dieser Feierstunde wird u. a. auch eine Stiftertafel einthüllt, auf welcher die Patenschaften für unsere Prospektpfeifen aufgeführt sind. Wir danken an dieser Stelle allen, die zur Verwirklichung dieses Vorhabens beigetragen, haben auf das Herzlichste!

"Neustart Kultur": Musikalische Lesung mit Kati Naumann und der Spielzeug-Band zum "Tag des offenen Denkmals"

Eine Woche vor unserer Feierstunde zur Orgel-Weihe, veranstaltet die Stadt- u. Schulbibliothek Dommitzsch am 12.09.2021 um 16 Uhr eine Autorenlesung mit Kati Naumann, musikalisch begleitet von der "Spielzeug-Band". Die Schriftstellerin liest Passagen aus ihrem Roman

"Wo wir Kinder waren". In der Story wird die Familiengeschichte des Spielzeugherstellers Langbein aus Sonneberg, in der Kaiserzeit gegründet und nach zwei Kriegen und der Verstaatlichung in der DDR, schließlich nach der Wiedervereinigung in Konkurs gegangen, beleuchtet. Die über Generationen ungelösten innerfamiliären Konflikte brechen nach dem Auftauchen einer der inzwischen selten gewordenen traditionellen Langbein-Puppen auf einer Internet-Auktion nun erneut aus... Karten sind noch an der Tageskasse erhältlich. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Nach einem Jahr Veranstaltungspause erlebten 42 Gäste am 12. September, dem 28. "Tag des offenen Denkmals" wieder eine Autorenlesung in der Polbitzer Kirche. Kati Naumann las aus ihrem neuesten Roman "Wo wir Kinder waren", in welchem es um die Tradition der Sonneberger Spielzeugmacher geht und die z. T. auch ihre eigene Familiengeschichte betrifft. Auf überaus unterhaltsame Weise musikalisch unterstützt wurde sie durch das Duo der "Spielzeug-Band". Organisiert und moderiert wurde der Lese-Nachmittag von Martina Linke, Leiterin der Dommitzscher Bibliothek und ihrem Team, wie bereits ebenfalls am "Tag des offenen Denkmals" 2019, damals mit Catrin Moeller (Mordsacker-Krimi "Himmelfahrtskommando"). Zur anschließenden Signierstunde war auch die Buchhandlung "Bücherwald" aus Torgau mit einem Stand vertreten.

Bei einem Glas Wein plauderten die Gäste noch bis 18 Uhr oder sahen sich die neue Orgel u. die dazugehörige Ausstellung auf der Empore an.

Ein bedeutender Tag für die Polbitzer Kirche

Am So., d. 19. September 2021 konnte der FV endlich die Vollendung der Wiederherstellung unserer historischen Orgel von Johann-Gottlieb Müller von 1841/42 feiern. Nach einer musikalischen Begrüßung durch den Augsburger Organisten Daniel Schmidt hielt Julia Sachse eine Laudatio mit einem kurzenRückblick auf die Vereinsgeschichteinsgesamt und die Realisierung dieses besonderen Förderprojekts der letzten fünf Jahre. Pfarrer Cornelius Pohle aus Dommitzsch würdigte den Anlass anschließend mit einer sehr bildhaften Andacht.

Und Dr. Horst Hodick erläuterte die Geschichte des Orgelbaus, Aspekte der Denkmalpflege sowie die klanglichen und denkmalpflegerischen Besonderheiten der Polbitzer Orgel in seiner Rede "Orgel, Klang und Denkmalpflege".

Das musikalische Programm gestaltete die "Wittenberger Hofkapelle" mit Thomas Höhne (Flöte), Sopransolistin Julla von Landsberg (Gesang, Flöte), Gesine Friedrich (Viola da Gamba), Tobias Höhne (Viola da Gamba) und Daniel Schmidt (Orgel). Ina Bär spielte ebenfalls zwei Werke für Violoncello und Orgel, begleitet von Georg Frackowiak an unserer neuen kleinen "Königin der Instrumente". Gemeinsam mit den über 80 Gästen sangen dann alle das Lied "Nun danket all und bringet Ehr" von Paul Gerhardt. Im Anschluss auf der Empore erfolgte dann die Einsegnung der Orgel mit einer Fürbitte, wiederum gehalten durch Pfarrer Pohle sowie die Enthüllung unserer Stiftertafel durch unsere Schatzmeisterin Andrea Weiße und Schriftführerin Ina Bär.

Einige Gäste nahmen noch die Gelegenheit wahr, mit Dr. Hodick und Orgelbauer Johann-Gottfried Schmidt zu fachsimpeln oder sich die begleitende Gemeinschaftsausstellung mit Arbeiten von Ina Bär, Dieter Dreßen, Sigrid Müller-Stahl, Reinhardt Müller, Friederike Stoppel, Elke Ludley, Gerhard Schuhmacher-Kitzig, Diethild Walther, Claudia Neustadt und Torsten Freche anzusehen. Nach der Verabschiedung der letzten Gäste blieb Herrn Dr. Hodick noch etwas Zeit für die bauliche, klangliche und denkmalpflegerische Abnahme der Orgel, gemeinsam mit Herrn Schmidt und Pfarrer Pohle. Insgesamt war dies sowohl ein überaus erfolgreicher und gelungener Abend für den FV und seine Gäste als auch ein herausragender Tag in der Polbitzer Kirchengeschichte und nach unserer Festwoche "20 Jahre FV" vor zwei Jahren ein weriterer kultureller Höhepunkt in der nun 22-jährigen Geschichte des Fördervereins der Kirche zu Polbitz e. V.

Am 19.11.2021 ging mit unserer Jahreshauptversammlung das diesjährige Vereinsjahr zu Ende. Nach der erfolgreichen Orgelsanierung blicken wir nun auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Pandemie erwartungsvoll und optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr 2022.

Das war das Jahr 2020

1999 - 2019: "20 Jahre Förderverein der Kirche zu Polbitz e. V."

 

 

Anfang Mai bis Mitte Juni

Ausstellung "Zu Viert" mit Malereien von den vier Mitgliedern des "Riesaer Kreativen Centrums" e. V.:

Kerstin Birk (Zeithain), Birgit Wilhelm (Zschaiten), Sigrid Fischer (Seerhausen) und Siegfried Löhnert (Riesa)

Vernissage: Sonntag, 03.05.2020, 16.00 Uhr

Musikalische Einführung:

Diese Ausstellung musste leider Corona-bedingt ausfallen!

 

Und die folgende 54. Ausstellung wurde 14 Tage später als ursprünglich geplant eröffnet:

Ende Juni bis Ende Juli

Ausstellung "Monadi Gespräche" mit Malerei und Zeichnung von Ina Bär (Staupitz)

Vernissage: Sonntag, 28.06.2020, 16.00 Uhr (geänderter Termin !!!)

Musikalische Einführung: Ina Bär (Cello) und Georg Frackowiak (E-Piano)

                                              Anna Ameno (Tanzperformance)

 

Anfang August bis Mitte September

Ausstellung mit Malerei von Haike Espenhain (Machern)

Vernissage: Sonntag, 02.08.2020, 16.00 Uhr

                                                     

Mitte September bis Ende Oktober

Ausstellung mit Malerei von Robert Heitz (Torgau)

Vernissage:  Sonntag, 13.09.2020, 16.00 Uhr zum "27. Tag des offenen Denkmals"

Musikalische Einführung: A-Capella-Ensemble "Fyra" (Leipzig)

 

Auch das ursprünglich für den 26.09.2020 angekündigte Konzert musste a. G. der unsicheren Corona-Situation leider abgesagt werden!!!

26. September 2020 Konzert "Jüdische - Maurische - Christliche Lebenswelten"; Musik vom Hofe Toledos und der Alhambra

mit Cantigas de Santa Maria, Sephardischen Liedern aus Al Andalus, Spanische Renaissance-Musik mit Sabine Loredo Silva (Gesang) und Ulf Dressler (Laute)

 

Der Vorstand

 

Der 15. Polbitzer Kultursommer wurde endlich mit Verspätung eröffnet

Mit einer fulminanten 54. Vernissage in unserer Kirche mit Malerei und Zeichnungen von Ina Bär (Staupitz) unter dem Titel: "Monadi - Gespräche" wurde unsere 15. Ausstellungssaison am So., d. 28. Juni um 16 Uhr (Corona-bedingt mit 8 Wochen Verspätung) eröffnet.

Und trotz der fast gleichzeitigen Eröffnung der "38. Festwoche der Kirchenmusik" am selben Abend um 18 Uhr in der Torgauer Marien-Kirche erlebte die Polbitzer Kirche einen wahrhaften Besucheransturm, sodass wir spätere Gäste leider auf die Empore verweisen mussten, um wenigstens ein Mindestmaß an Abstand zu gewährleisten.

Die begeisterten Besucher sahen und hörten im Anschluss an die Begrüßung durch Torsten Freche (mit kurzer Vita der Künstlerin) dann eine audio-visuelle Einführung mit Ina Bär (Violoncello) und Georg Frackowiak (E-Piano) zur Tanzperformance von Anna Ameno aus Coswig b. Meissen.

Bereits vor der Vernissage war ein Bild verkauft und auch während des Rundgangs auf der Empore konnten drei weitere Arbeiten mit einem

"Roten Punkt" versehen werden - darunter auch eine Zeichnung der Polbitzer Kirche, welche Ina Bär für die Sanierung unserer Orgel gestiftet hat.

Wir wünschen Ina Bär weiterhin weiterhin soviel Zuspruch und Erfolg für die Ausstellung.

 

Seit Mitte Juli hing auch unser Banner wieder am Kirchturm.

Und die drei Jungstörche nebenan im Garten der Radlerpension von Gerald Rodler waren der stolze Nachwuchs der Saison.

Beide Motive konnten wir im Jahr zuvor nicht fotografieren, da die Bannerfahne bereits 2018 von einem Herbststurm zerrissen wurde und auch die Störche 2019 nur kurz in Polbitz waren und nicht genistet hatten.

Dafür hatten sich nun im Mai gleich drei Paare ziemlich heftig um das Nest gestritten...


Seit dem 20. Juli 2020 war Dipl.-Restaurator Peter Ehrhardt gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Gisa Hofmann damit beschäftigt, das Gehäuse unserer historischen Müller-Orgel von 1841/42 zu reinigen. Nach Retuschen und kleineren Ausbesserungsarbeiten erhielt die Orgel dann endlich ihre neue/ursprüngliche Farbfassung.

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung förderte die Restaurierung dieser kleinen

"Königin der Instrumente" gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig und wir danken beiden Institutionen an dieser Stelle nochmals recht herzlich für ihre Unterstützung!

Zwar sollten die Arbeiten ursprünglich im Frühjahr stattfinden, verzögerten sich jedoch ebenfalls Corona-bedingt und mussten nun zwangsläufig während unserer laufenden Ausstellungssaison ausgeführt werden inkl. der Einschränkungen beim Besuch der Ausstellungen von Ina Bär und Haike Espenhain.

Wiederum mit einer musikalischen Einführung durch Ina Bär (Violoncello) und Georg Frackowiak (E-Piano) wurde die 55. Ausstellung in der Polbitzer Kirche am 2. August eröffnet. Haike Espenhain aus Machern zeigte bis Mitte September Malereien und Zeichnungen unter dem Titel "Schwarz Weiß Bunt". Zu sehen waren u. a. Landschaften, Florale Motive, Tierzeichnungen und Oldtimer aus DDR-Zeiten, von denen zwei verkauft wurden. Ca. 20 Gäste zählten die Veranstalter auf der Gästeliste. Wir wünschen der Künstlerin weiterhin viel Freude und Schaffenskraft!

Die Eröffnung unserer insgesamt 56. Ausstellung und dritten im vergangenen Jahr ging einher mit dem 27. bundesweiten

"Tag des offenen Denkmals" am 13.09.2020. Wie immer war die Kirche seit 10 Uhr bereits für Besucher geöffnet und mindestens ein Gast aus Köln nahm die Gelegenheit war, sich vorab einen Eindruck von den Acrylmalereien von Robert Heitz zu verschaffen.

Knapp 20 weitere Gäste kamen dann zur Vernissage und lauschten dem A-Capella-Ensemble "Fyra" aus Leipzig. Da der Künstler jedoch seine eigene Teilnahme kurzfristig abgesagt hatte, wurde aus der ursprünglich geplanten kurzen musikalischen Einführung dann ein ganzes Nachmittagskonzert der vier Frauen um die gebürtige Torgauerin Irmgard Slotta mit 13 deutschen, spanischen, französischen und schwedischen Liedern plus einer Zugabe mit einem hebräischen Lied. Dem Schwedischen entstammt auch der Name der Vokalgruppe und nimmt Bezug auf die 4-er-Besetzung. Die bereits vielfach gelobte Akustik wurde auch von den Sängerinnen Anna Bliß, Nadine Schmelzer, Irmgard Slotta und Julia Frick (v. l. n. r.) ein weiteres Mal bekräftigend gewürdigt und klangvoll ausgefüllt. Die Vernissage der Ausstellung war damit zugleich der Ausklang unserer 15. Saison des "Polbitzer Kultursommers".

Wir wünschen dem Künstler sowie den vier Frauen weiterhin viel Freude, Schaffens- und Sangeskraft sowie unseren Gästen erbauliche Stunden beim Besuch in unserer Polbitzer Kirche und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Der Förderverein der Kirche zu Polbitz e. V.

Am Freitag, d. 13.11.2020 fand schließlich unsere Jahrehauptversammlung

(gerade noch rechtzeitig vor den nächsten zu erwartenden Corona-Maßnahmen) statt. Der Rechenschaftsbericht war vorsorglich allen Mitgliedern per Mail oder mit der Post zugegangen. In einer konstruktiven Diskussionsrunde ging es natürlich hauptsächlich wieder um die weitere Finanzierung der Orgelsanierung und wir danken dem Landratsamt Nordsachsen, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stadt- und Kreissparkasse Leipzig sowie der Sparkassenstiftung Leipzig für die Region Torgau-Oschatz an dieser Stelle recht herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und großartige Unterstützung unseres ambitionierten Förderprojekts.

Hoffnungsvoll sehen wir der weiteren Realisierung und nun möglichen Vollendung unseres Vorhabens im Jahr 2021 entgegen.

Der FV der Kirche zu Polbitz e.V.

Das war das Jahr 2019


Mit tiefer Betroffenheit haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass unser langjähriges Gründungsmitglied

Frau Dr. med. dent. Irmgard Klingbeil

geb. Schmidt

* 23.05.1935       + 01.01.2019

Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande

verstorben ist.

 

Die ehemalige Polbitzerin hat sich auch von ihrem späteren Lebensmittelpunkt Gütersloh aus über zwanzig Jahre hinweg

stets mit unermüdlichem Engagement und Herzblut für die Belange unseres Fördervereins 

um die Sanierung und den Erhalt unserer Polbitzer Kirche eingestzt.

Diesen tragischen Verlust bedauern wir sehr und möchten vor allem Frauke und Roland Klingbeil,

sowie allen Hinterbliebenen unser tiefes Mitgefühl aussprechen.

Wir werden die Erinnerung an die Verdienste von Frau Dr. Klingbeil stets in ehrendem Gedenken bewahren.

 

Der Förderverein der Kirche zu Polbitz e. V.

 

Torsten Freche                                                                                             Dietmar Dönges

1. Vorsitzender                                                                                               2. Vorsitzender

 

Polbitz, im Januar 2019


Am 26.02.2019 ergab sich kurzfristig die Gelegenheit zu einem Besuch der Werkstätten der Fa. Orgelbau Bochmann in Kohren-Sahlis. Hier sind ein paar Abbildungen vom derzeitigen Baufortschritt des 1. BA / der Sanierungsarbeiten am Gehäuse mit Manual- und Pedalklaviatur unserer historischen Müller-Orgel von 1842. Die Aufstellung in der Polbitzer Kirche erfolgt voraussichtlich Anfang Mai. Wir sind schon sehr erwartungsfroh und gespannt ...

Auch die Eröffnungsausstellung widmet sich dem Thema mit einer Dokumentation der "Orgellandschaft Elbe-Elster" vom Verein "Mitteldeutsche Kirchenstrasse" sowie einer Rückschau über unsere bisherige Arbeit im Altarraum, welche bereits 2016 schon einmal in der Kirche zu sehen war. Vorstandsmitglied und Musikschullehrerin Ina Bär eröffnete die 50. Ausstellung am 31.03.2019 am Keyboard passend mit einer musikalischen Reise "Von Bach bis Jazz".

Seit der Woche vor Pfingsten sind das Orgelgehäuse sowie die zugehörige Keilbalganlage nun in der Polbitzer Kirche zu besichtigen.

Auch der Sächsische Orgel- und Glockensachverständige beim Landesamt für Denkmalpflege, Dr. Horst Hodick, der die Arbeiten seit der Demontage im Jahr 2000 persönlich betreut, brachte bereits seine große Zufriedenheit mit dem bisherigen Ergebnis zum Ausdruck, nachdem er sich an Hand einer Fotodokumentation einen ersten Eindruck von den Arbeiten verschaffen konnte. Stellvertretend für alle an dieser Stelle nicht genannten Spender danken wir dem Landratsamt Nordsachsen recht herzlich für die bisherige Unterstützung. Damit vervollkommnet sich das Bild des Innenraums unserer Kirche nach und nach zu seinem historischen Ambiente.

Unsere 51. Ausstellung ist zugleich die dritte für Friedericke Stoppel aus Mahlitzsch. Unter dem Titel "Woll-Art" stellt sie ihre Arbeiten mit Textilfasern vor, welche im Februar bereits in der Heimererschule Torgau zu sehen waren. Die Eröffnung am 16.06.2019 wurde musikalisch begleitet von Hans-Georg Stoppel (Gitarre) sowie Lydia Fiedler (Gesang). Die spezielle Technik ihrer Arbeiten erläuterte "Fritzi" Stoppel den 40 erschienenen Gästen bei einem Glas Sekt und Gebäck anschließend auf der Empore näher und auch das neu aufgestellte Orgelgehäuse fand reges Interesse. Die Ausstellung ist nun bis Ende Juli täglich von 10 - 18 Uhr in Polbitz zu besichtigen.

Leider mussten wir kurz nach der Vernissage feststellen, dass unsere beliebte Installation "ENTER" vom Sturm heruntergerissen wurde. So ist nach der Zerstörung unseres Banners am Turm im letzten Jahr nun auch die Installation ein Opfer der jüngsten Wetterkapriolen geworden. Eine Wiederherstellung erscheint momentan auch wenig aussichtsreich.


Am So., d. 28.07.2019 erlebten die ca. 40 Besucher der 52. Vernissage in unserer Kirche eine in jeder Hinsicht außergewöhnliche Ausstellungseröffnung. Denn die Dipl.-Kunsttherapeutin Regine Schäfer aus Börln b. Dahlen hatte sich in ihrem Aquarellzyklus mit einem Gedicht des Tschuwarischen Dichters Gennadi Nikolajewitsch Aigi: "Auftauchen einer Kirche" über ein Jahr intensiv auseinandergesetzt und unsere Kirche speziell für ihre diesbezügliche Ausstellung ausgesucht. Das Gedicht wurde nach der Begrüßung durch Torsten Freche und einleitenden Worten von Regine Schäfer zunächst auf Russisch von Malchas Gritishvili und Deutsch von Sabina Keiling rezitiert. Die anschließende Tanz-Performance: "Der Seele Füße geben" von Angela Anastasia Herchenbach nach der Musik von Felix Mendelsohn Bartoldy war auch trotz kleiner technischer Pannen eine seltene und überaus faszinierende Einführung. Die Laudatorin Irene Nenoff erläuterte im Anschluss noch einige Einblicke zum Leben und Interpretationsansätze zum Gesamtwerk Gennadi Aigis. Die Ausstellung ist nun noch bis Mitte September zu besichtigen. Wir wünschen allen Besuchern erbauliche Stunden in unserer Polbitzer Kirche.

Festwoche "20 Jahre Förderverein der Kirche zu Polbitz e. V."

Am Samstag, d. 31. August 2019 eröffnete die "Wittenberger Hofkapelle" unter der Leitung von Thomas Höhne (Theorbe) unsere Festwoche zum 20-jährigen Vereinsjubiläum. Unter dem Titel "Amarilli mia bella" erklang "Geburtstagsmusik für Barbara Strozzi und Clara Schumann", vorgetragen von Kathleen Danke (Sopran) und begleitet von Hildegard Saretz (Cembalo u. Hammerklavier), Friederike Lehnert (Violine) sowie Thomas Höhne (Theorbe).

Leider blieb a. G. der geringen Besucherzahl danach noch ganz viel Kaffee und Kuchen übrig und wir hoffen auf eine bessere Resonanz zum Franz Xaver Sterkel-Liederabend "Liebesbothen" am Freitag, d. 6. September und "Praetorius Consort" am Samstag, d. 7. sowie zur Lesung mit Cathrin Moeller aus ihrem Mordsacker-Krimi "Himmelfahrtskommando" am 8. September zum "Tag des Offenen Denkmals".

Der Liederabend "Liebesbothen" mit Liebesliedern der Romantik, vorgetragen von Julla von Landsberg (Sopran) und Jan Kobow (Tenor) war mit über 40 Gästen dann auch entsprechend gut besucht. Begleitet wurden beide von Sylvia Ackermann (Tangentenflügel) und Thomas Höhne (Gitarre). Viele Gäste ließen sich anschließend noch eine Wurst vom Grill schmecken und den Abend am Feuer bei einem Bier oder Wein ausklingen. Ein beschwingtes Konzert, teilweise mit Stücken der irischen Renaissance wie einer Gigue oder einem Madrigal boten die vorwiegend jungen Akteure von "Praetorius Consort" am Samstag dar. Und mit der Lesung von Cathrin Moeller (im Bild rechts) aus ihrem Mordsacker-Krimi "Himmelfahrtskommando" zum "Tag des offenen Denkmals" fand unsere kleine Festwoche dann ihren krönenden Abschluss. Wir danken dem gesamten Team der Stadtbibliothek Dommitzsch und stellvertretend namentlich Frau Linke ganz besonders für die hervorragende Organisation dieses Gemeinschaftsprojekts.

53. Vernissage mit "Schatzsuche"... So mancher optische und akustische Schatz wurde am Sonntag, d. 22. September zur Vernissage der Dresdner Künstlerin Cornelia Janecke in der Polbitzer Kirche zutage gefördert. Denn auch die "Singenden Heilerinnen" waren wieder einmal in Polbitz zu Gast und bereicherten die Ausstellungseröffnung mit einem zweiteiligen Programm bekannter und weniger bekannter "Mantragesänge aus aller Welt", darunter auch wieder besinnlichere Stücke und mitreißende Trommeleinlagen. Zwischen den beiden musikalischen Teilen erläuterte die gebürtige Wurzenerin Cornelia Janecke dem interessierten Publikum beim Rundgang auf der Empore ihre Ausstellung unter dem o. g. Titel mit Aquarellen und Holzschnitten. Wir wünschen der Ausstellung eine gute Resonanz (ein Bild wurde bereits zur Eröffnung verkauft) und der Künstlerin weiterhin viel Erfolg und Schaffenskraft.

Am Mittwoch, d. 16. Oktober fand unsere diesjährige ereignisreiche Veranstaltungsreihe ihren vorläufigen musikalischen Abschluss.

Mit einem Auftritt des URAL KOSAKEN CHORS Andtrej Scholuch 1924 betraten wir damit zugleich musikalisches Neuland und die 35 erschienenen Gäste honorierten diesen Schritt mit viel Applaus und ließen sich auf den Spuren Ivan Rebroffs mit weniger bekannten und auch populären Liedern wie dem von der Birke vor dem Haus oder den Wolgaschleppern auch zum gemeinsamen Singen von "Kalinka" anregen. So konnten wir die Palette unserer Konzerte neben Rennaissance-, Barock- und Weltmusik um ein weiteres Genre bereichern.

Am 28.11.2019 fand unsere jährliche Jahreshauptversammlung statt.

Für ihre 20-jährige Mitgliedschaft in Verein und Vorstand wurde unsere Schatzmeisterin Andrea Weiße in Anerkennung ihrer stets gewissenhaften und verantwortungsvollen ehrenamtlichen Vereinsarbeit mit einem kleinen Präsent geehrt.